Unsere Mitglieder

In dieser Serie wollen wir nach und nach einige unserer knapp 150 Mitglieder vorstellen und zeigen, warum sie den Jungen Opernfreunden beigetreten sind.

 

Michael Pfafferott (Februar 2018)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
Seit 2012.

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Durch eine Recherche bin ich auf die Website von JOM gestossen. Ich habe als Gast bei einer Vorstellung teilgenommen und einen Rundgang durch das Bühnenhaus kurz vor der Vorstellung bekommen und nette Leute kennen gelernt. Danach bin ich gleich beigetreten.

Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Ich finde es immer wieder spannend, gemeinsam die Vorstellungen zu besuchen, sich darüber auszutauschen und schöne Momente zu verbringen. Aber auch das Miteinander entscheidend: es ist eine große Freude neue Leute zu treffen, Neues zu erfahren und Freundschaften zu schließen. Zwar verbindet uns alle die gemeinsame Leidenschaft für die Oper, sonst sind wir jedoch sehr divers – das ist großartig. Durch JOM und Juvenilia habe ich so Bekanntschaften über ganz Europa aufgebaut und freue mich über jedes Wiedersehen.

Was waren die Highlights während Deiner bisherigen Mitgliedschaft?
Hier gibt es nach so vielen Jahren einige, wie die Fahrten nach Bayreuth, Mailand und Hamburg. Jedoch werden mir die Eröffnungsgala der Pariser Oper und unser Wochenende zum 15. Geburtstag von JOM immer als herausragende Momente im Gedächtnis bleiben.

Seit vier Jahren bist Du nun schon im Vorstand. Was hat Dich zu diesem Engagement bewogen?
Ich bin zufällig auf diesen Posten gerutscht. Bei der damaligen Mitgliederversammlung waren nur acht Leute anwesend und ich auch nur zufällig dort. Dies ist ein gutes Bild für den Zustand des Vereines zu der damaligen Zeit. Florian und ich beschlossen aber, das Miteinander zu fördern und mehr gemeinsame Unternehmungen zu ermöglichen. Zu sehen ist der Erfolg, wenn bei den jetzigen Versammlungen weit über 50 Leute kommen, die Mitgliederzahl sich mehr als verdoppelt hat und die Nachfrage immer größer wird. Das freut mich sehr, und ich hoffe, dass wir unser Angebot weiter ausbauen können und mit neuen Kooperationen, Aktivitäten und sozialen Aktivitäten aufwarten können. Besonders freut mich aber zu sehen, wie gut sich die Leute mittlerweile untereinander verstehen. Es sind bereits Wohngemeinschaften, gemeinsame Reisen und Verlobungen entstanden. Das entlohnt für all den Aufwand und motiviert tatkräftig weiterzumachen.
Ein wichtiger Aspekt für mich ist jedoch, dass junge Erwachsene über unseren Verein in einer einfachen Weise mit Gleichgesinnten eine Passion für klassische Musik und die Oper entwickeln können. Jeder ist willkommen und trägt somit zum Erfolg von JOM bei, unabhängig der Herkunft oder Orientierung.

Lieblingsoper?
Schwer zu beantworten. Ich würde die Werke unserer Münchner Hausgötter Mozart, Strauss und vor allem Wagner sagen. Jedoch auch ein paar Solitäre wie Metistofele von Boito und Cavalleria Rusticana von Mascagni. Ich versuche aber auch so viele Akademiekonzerte des Bayerischen Staatsorchesters zu besuchen, wie es geht. 

 

Christian Franke (Februar 2018)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
Seit März 2015 bin ich dabei.

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Über die alte Homepage und ein Vorstandsmitglied. Den Mitgliedsantrag habe ich noch am selben Abend ausgefüllt und abgeschickt.

Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Für mich ist das Beste einem Opernabend, wenn man mit seinen Gedanken, Emotionen und Fragen nicht mit dem Programmheft allein bleibt, sondern sich mit anderen darüber austauschen, unterschiedliche Interpretationen ausloten und auch lebhaft streiten kann.
Was ich an JOM so schätze, ist, dass man in diesem Kreis Menschen trifft, die ebenfalls diesen Austausch suchen und sich ernsthaft für klassische Musik, Gesang und Theater interessieren. Mit denen man aber auch über ganz alltägliche Dinge sprechen kann, da viele der Mitglieder gerade selbst am Anfang oder Ende ihre Studiums oder in den ersten Arbeitsjahren stehen und sich manchmal ganz ähnliche Fragen stellen, wie man selbst, sodass sich für mich auch Freundschaften über JOM entwickelt haben.

Was waren die Highlights während Deiner bisherigen Mitgliedschaft?
Ganz oben auf meiner Liste steht das Opernwochenende anlässlich des 15-jährigen Bestehens der JOM. Die Gelegenheit, gleich drei Opern an einem Wochenende mit Menschen aus den verschiedensten Freundeskreisen sehen und im Laufe der Tage kennenlernen zu können, war ein einmalig tolles Erlebnis! Gleich danach kommen die beiden Reisen nach Bregrenz in den Sommern 2015 und 2017, an denen ich teilgenommen habe. Zwar gab es beim ersten Mal viel Regen, nur eine halbe Turandot und erst beim zweiten Mal Sonne satt, Wanderlust und eine flotte Carmen, aber beide Fahrten waren mit den JOMs ein großer Spaß.

Lieblingsoper?
La Cenerentola geht immer, eine Elektra, Salome oder Ariadne für zwischendurch und wenn’s a bisserl mehr sein darf gern eine Götterdämmerung. Aber bereits bei dieser Aufzählung fallen mir noch viele weitere ein. Denn eine Lieblingsoper im engeren Sinne habe ich nicht, weil mich gerade die Vielfältigkeit der Kunstform Oper immer wieder aufs Neue fasziniert und ich lieber etwas Neues entdecken, als Bekanntes immer wieder sehen möchte. Ein sehr bewegendes Erlebnis war eine Aufführung von Mieczysław Weinbergs Die Passagierin in Dresden, eine Oper, die sich zahlreicher musikalischer Stile bedient und aufgrund ihres Inhalts immer wieder die Grenzen des mit Musik Darstellbaren thematisiert, was ich überaus spannend finde.

 

Josefine Atzendorf (Januar 2018)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
Ich bin seit 2015 Mitglied bei den Jungen Opernfreunden München.

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Zuvor war ich während meines Studiums in Dresden Mitglied im „Semperoper Jugendclub“ und bei den „Jungen Freunden des Staatsschauspiels Dresden“. Als ich nach München gezogen bin, habe ich ganz klassisch gegoogelt und gehofft, dass ich hier ähnliche Vereine wie in Dresden finde und bin so zu den JOM gekommen.

Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Ich finde es toll wenn man zusammen mit anderen Leuten ein Hobby oder eine Leidenschaft teilt. Gerade in der jüngeren Generation ist es sonst eher nicht so üblich, dass man sich für Oper, klassische Musik oder Ballett begeistert. Bei JOM finde ich es schön, dass man so recht einfach neue Leute im etwa selben Alter kennenlernen kann, die Oper & Co nicht als Folter empfinden. 

Was waren die Highlights während Deiner bisherigen Mitgliedschaft?
Meine Highlights waren ganz klar die Reisen nach Paris im Rahmen von Junvenila. Die Eröffnungsgala des Pariser Ballettensemble 2016 miterleben zu dürfen war ein wirklich großartiges Erlebnis! Aber auch der Ausflug nach Bayreuth zu den Wagnerfestspielen im letzten Jahr war wirklich toll! 

Was ist Deine Vision von JOM?
Ich wünsche mir, dass wir uns zukünftig auch mehr wie ein Verein fühlen und nach der Vorstellung öfter den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Im Semperoper Jugendclub hatten wir außerdem mehr Gelegenheiten Dirigenten, Sänger, Choreographen u.a. kennenzulernen und konnten dadurch einmal u.a. Omer Meir Wellber persönlich treffen. Das war eine wirklich eindrückliche Begegnung und ich hoffe, dass wir in Zukunft vielleicht so etwas auch für die JOM realisieren können.

Lieblingsoper?
Ich habe mehrere Lieblingsopern, aber besonders gern erinnere ich mich an „Der feurige Engel“ in der Inszenierung von Barrie Kosky. Das ist wahrscheinlich eine Oper, die in München stark polarisiert hat, aber ich fand die Musik berauschend und die Inszenierung großartig, weil sie so gnadenlos mit Tabus gespielt hat. Neben düsteren Opern mag ich aber auch ab und an gern Opern, die ins Herz gehen, wie z.B. Carmen, Cosi fan tute, La Cenerentola,… .

 

Florian Amort (Januar 2018)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
Seit Herbst 2014.

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Über die Jungen Freunde der Salzburger Festspiele und den diversen Treffen von Juvenilia, dem European Network of Young Opera Friends.

Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Das Diskutieren von Operninszenierungen und musikalischen Umsetzungen ist ein fester Bestandteil meiner Freizeit. Für das Studium zog ich nach München, suchte nach Gleichgesinnten und fand sie in den Jungen Opernfreunden. Dabei haben sich herzliche Freundschaften mit Vereinsmitgliedern ergeben.

Was waren die Highlights während Deiner bisherigen Mitgliedschaft?
Das Jubiläums-Opernwochenende 2016. 50 junge Opernfreunde aus aller Welt feierten das 15-jährige Bestehen unseres Vereins mit drei Vorstellungsbesuchen, einer großen Jubiläumsparty, gemeinsamen Abendessen und einer Stadtführung. An dieser Stelle möchte ich auch nochmals allen Förderern danken, die mit ihrer Unterstützung zum guten Gelingen des Jubiläums beigetragen haben.

Seit drei Jahren bist Du nun im Vorstand. Was hat Dich zu diesem Engagement bewogen?
Das hat sicherlich mit einem in mir wohnenden Idealismus zu tun. Vereine sind meiner Ansicht nach eine tragende Säule des Gemeinwesens. Sie sind nicht nur Orte der geselligen Freizeitgestaltung sondern sie schaffen durch ihr jeweils spezifisches Angebot auch Zugänge zu gesellschaftspolitischer Beteiligung. Die Jungen Opernfreunde München haben sich beispielsweise die „Bildung aller jungen Menschen im Bereich des Theaters, vor allem an der Bayerischen Staatsoper“ in die Satzung geschrieben. Doch Vereine können nur dann ihre Funktion wahrnehmen, wenn sie kompetent geführt werden. Eine Institution für operninteressierte junge Erwachsene, die nur zur Kartenvergabe zusammenkommen, war mir zu wenig. Als sich 2014 ein kompletter Wechsel in der Vorstandschaft abzeichnete, entschloss ich mich, zu kandidieren – und wurde gewählt. Es ist mir ein Anliegen, dass junge Menschen einen Opernabend nicht nur einfach konsumieren, sondern nachhaltiger und auf allen Ebenen aufmerksamer und aufgeschlossener wahrnehmen. Dies kann durch Seminare oder aber einfach durch das gemütliche Zusammensitzen nach einer Vorstellung gelingen. Besonders freue ich mich, dass die Reisen, unter anderem nach Bayreuth, Berlin, Bregenz und Mailand, besondere Zustimmung bei den Mitgliedern finden.

Lieblingsoper?
Eine sehr schwierige Angelegenheit. Ich beschränke mich auf zehn Titel: L’incoronazione di Poppea, Le nozze di Figaro, L’italiana in Algeri, Macbeth, Tristan und Isolde, Les Contes d’Hoffmann, La bohème, Sly, Frau ohne Schatten, Die Soldaten

 

Axel Hinrichsen (November 2017)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
Seit August 2017.

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Über die jungen Freunde von Bayreuth e.V. und die Apollos der Staatsoper Berlin habe ich vom internationalen Opernwochende 2016 der jungen Opernfreunde München erfahren und daran teilgenommen.

Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Weil ich alle Menschen, die ich beim internationalen Opernwochenende 2016 kennen gelernt habe, sehr nett finde und die Bayerische Staatsoper liebe.

Lieblingsoper?
Meine Lieblingsoper ist Tristan und Isolde. Mehr Romantik und musikalischen Fluss geht nicht und gibt es nicht. Außerdem hat die Oper mit dem Tristanakkord die Musikgeschichte maßgeblich beeinflusst und verändert. Beim Liebesduett „O sink hernieder Nacht der Liebe“ bekomme ich immer eine Gänsehaut.

Was ich noch sagen wollte:
Ich finde es toll, dass man durch die JOM neue nette Leute kennen lernen kann, die die Oper genauso spannend finden und lieben wie ich.

 

Lena Lopitsch (April 2017)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
Ich bin seit 2015 JOM-Mitglied.

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Ich bin durch einen Freund, der schon viele Jahre aktiv im Verein ist, auf die JOM aufmerksam geworden. Nachdem ich ein paar Male als „Gast “ mit durfte, war ich so begeistert, dass ich mich gleich selbst als Mitglied angemeldet habe.

Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Ich bin Mitglied bei den JOM, da mir dies eine wunderbare Möglichkeit bietet, aus meinem gewohnten Umfeld und Aktivitäten auszubrechen. Noch vor drei Jahren hätte ich niemals gedacht, dass mir die klassische Musik so viel Freude bereitet und ich mich auf jeden meiner Opern- oder Konzertbesuche so freue. Es ist einfach schön, Abende in so einer anderen und netten Atmosphäre zu verbringen. Der Verein bietet außerdem die Möglichkeit, sich auch für viele Veranstatungen außerhalb Münchens anzumelden. So kann man andere Städte, Opernhäuser und natürlich viele internationale Opernfreunde kennen lernen. So habe ich während der letzten Jahre viele neue Bekannte und vor allem auch Freunde gewonnen, welche ich sonst vermutlich nie kennen gelernt hätte.

Highlights wahrend Deiner Mitgliedschaft?
Während meiner Mitgliedschaft gab es viele wunderbare Momente. Meine zwei Highlights waren jedoch zum einen das große Jubiläumsfest der JOM  im April 2016 und zum anderen die Fahrt nach Mailand im Dezember 2016. Zum Jubiläumsfest nach München sind Mitglieder von Vereinen aus ganz Europa gekommen. Es wurde ein super Programm zusammen gestellt und das gemeinsame Feiern kam dabei auch nicht zu kurz. Die Fahrt nach Mailand war vor allem wegen den Besuchen der Veranstaltungen in der Scala ganz besonders. Eine Oper im großen Mailänder Opernhaus mit zu erleben hat meine Erwartungen wirklich übertroffen und das war ein ganz besonderes Erlebnis. An diesem Wochenende habe ich auch viele bekannte Gesichter von anderen Ausflügen wieder gesehen.

 

Elena Berger (April 2017)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
Schon zwei Stunden nachdem ich auf JOM gestoßen bin hab ich auch schon einen Mitgliedsantrag gestellt. September 2014 war ich frisch zur neuen Spielzeit dabei!

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Eine entfernte Bekannte ist jedes Jahr zu den Generalproben der Wagner Festspiele in Bayreuth gefahren. Da bin ich neidisch und misstrauisch geworden. Und siehe da: sie war bei den JOM und hat jedes Jahr eine Karte für die Generalprobe bekommen!

Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Sehr junge Menschen mit einer ehrlichen und leidenschaftlichen Begeisterung für die Oper sind auf der Straße fast nicht zu finden. Aber ein richtig genussvoller Opernabend entsteht erst mit der Gesellschaft von wahrhaftigen Freunden der Oper. Ich habe mich immer danach gesehnt, nicht nur mit älteren Sitznachbarn über die Oper zu plaudern, die seit 30 Jahren ein Abonnement haben. Sondern mit jungen spritzigen Menschen, die mit Lust und Fröhlichkeit einen Oper besuchen. Genau das finde ich heute bei den JOM.

Highlights wahrend Deiner Mitgliedschaft?
Fünf Besuche der Götterdämmerung. Jedes Mal hoffe ich so sehr, dass Siegfreid überlebt, dass er nicht nach den Raben blickt auf die Hagen zeigt… und jedes Mal bin ich erschüttert, dass er es doch macht, dass er sterben muss. Ich weine den ganzen Trauermarsch lang. Das wird viel interessanter mit Opernfreunden, die sich auch emotional treiben lassen und in sechs Stunden Oper eintauchen können, weil sie Libretto, Musik und Gesang auswendig kennen. Nichts tut so gut, wie mit guten Opernfreunden immer wieder in eine Götterdämmerung einzutauchen – und keinem wird langweilig! 

Lieblingsoper?
Manon Lescaut von Puccini – keine Liebesgeschichte ist so schön, so schrecklich, so trostlos, so leidenschaftlich, so voller Liebe.

Lieblingsplatz?
Galerie erste Reihe Mitte – überwältigende Lautstärke, intensiver Klang, interessanter Blickwinkel.

 

Silvia Lorff (April 2017)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
Ich bin seit 2011 Mitglied. 

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Ein guter Freund, der selber Mitglied war, hat mir die Mitgliedschaft zu Geburtstag geschenkt.

Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Für mich spielt klassische Musik eine sehr wichtige Rolle. Mit vier Jahren habe ich angefangen, Ballett zu tanzen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich die Leidenschaft für die klassische Musik entwickelt. Meine Eltern haben mit uns Kindern gemeinsam oft die Staatsoper, das Staatsballett sowie diverse andere klassische Events besucht. Deshalb war es unumgänglich, Mitglied von den Jungen Opernfreunden zu werden und ich werde es noch bis zu dem bitteren Ende (30 Jahre) bleiben. 😉

Was waren die Highlights während Deiner bisherigen Mitgliedschaft?
Ein absolutes Highlight war das Münchner Opernwochenende anlässlich des Geburtstages des Vereins der Jungen Opernfreunde. Wir waren eine wunderbare internationale Gruppe, haben drei verschieden Opern gesehen, haben eine Stadtführung bekommen, waren bei Käfer vorzüglich essen und haben sehr viel gemeinsam gelacht. Unvergesslich! Wunderschön war auch das Wochenende auf den Bregenzer Festspielen.

Wie hat sich der Verein in den vergangenen Jahren geändert und was schätzt Du besonders?
Durch die Vereinsvorstände Michi, Florian und Philomena wurde der Verein sehr lebendig. Die Gruppengemeinschaft wurde durch die drei sehr gestärkt. Es wurden internationale Verbindungen mit verschiedensten Opernhäusern hergestellt, sodass es den Jom-Mitglieder möglich ist, Oper in verschiedensten Städten und Ländern zu genießen. Danke dafür!!!!

Lieblingsoper?
Puccinis „La Boheme“. Zuuuu romantisch – das Bühnenbild ist traumhaft!

Noch eine Anmerkung?
Jedes Mal, wenn ich das Nationaltheater betrete, fühlt es sich ein kleines Stück an wie ein zweites zu Hause! Ich hoffe, es werden noch tolle Events folgen! Danke für alles!

Richard Rill (Mai 2017)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
2014.

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Durch Neugier

Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Um mit Gleichgesinnten eine der aufregendsten und faszinierendsten Kunstformen überhaupt zu erleben. Und weil ich sonst vermutlich niemals jemanden getroffen hätte, der den Castorf-Ring verteidigt.

Highlights wahrend Deiner Mitgliedschaft?
Die Bayreuthfahrten.

Reisen mit JOM?
Bregenz 2015

Lieblingsoper?
Es kann nicht nur eine Lieblingsoper geben, dazu ist die Kunstform Oper viel zu vielseitig und komplex. Daher bieten sich zwei Kniffe an:
1. Der Ring-Trick: Der Ring.
2. Die narzisstische Variante: Alle Opern von Komponisten, deren Vorname ich teile.
Eigentlich ergibt das aber immer noch eine höchst unbefriedigend unvollständige Antwort.

Langweiligste Oper?
Kann Oper überhaupt LANGWEILIG sein? Anstrengend, hässlich, schockierend, ermüdend, womöglich sogar abstoßend und scheußlich vielleicht, aber langweilig…?

Beste Inszenierung mit JOM erlebt?
Elektra an der Bayerischen Staatsoper.

Lieblingsplatz?
Balkon, eher vorne, eher in der Mitte; alternativ: Parkett, Reihe 1, Mitte schräg hinter dem Dirigenten so dass man mitlesen kann und jede noch so kleine Regung in den Gesichtern der Sänger erkennt.

Das Beste an JOM?
Der Verein hilft junge Menschen für die Oper zu begeistern! Man hat ja bisweilen sonst die Befürchtung, dass in 40 Jahren vor leerem Haus gespielt werden wird.

 

Toni Scharle (Mai 2017)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
Seit ich nach München gezogen bin, also Ende 2012.

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Es war die Website. Ich war davor häufig gesehener Gast in den Berliner Opernhäusern, da hat man viele nette Leute schlichtweg dadurch getroffen, dass man gemeinsam stundenlang an der Abendkasse stand und allein aufgrund des Ortes und des Anlasses des Anstehens Gesprächsthemen auf der Hand liegen. In München war ich anfangs doch recht häufig allein in der Oper. Nachdem ich mitbekommen habe, dass in Bayern (Achtung, Klischee!) alles über Vereine läuft, habe ich dann den Mitgliedsantrag ausgefüllt und es nie bereut.

Highlights wahrend Deiner Mitgliedschaft?
„Mein erstes Mal“ in Bayreuth. Generalprobe Siegfried. Was für eine Atmosphäre, was für eine Inszenierung. Das Opernwochenende in Genua und natürlich unser Opernwochenende in München mit den Juvenilia-Leuten.

Wie hat sich der Verein in den vergangenen Jahren verändert und was schätzt daran?
Es ist „sozialer“ geworden. Zu meiner Anfangszeit wirkte der Verein eher auf die Möglichkeit, an günstige Karten zu kommen, reduziert. Im Laufe der Jahre war es dann doch häufiger, dass man mal andere Sachen zusammen gemacht hat und die Runden in der Weinstube wurden größer. Eine tolle Entwicklung.

Lieblingswerke?
Der Ring, wenn er als eine Einheit gezählt wird. Ansonsten Die Frau ohne Schatten. Das ist für mich so ein bisschen für die Romantische Oper das, was die Spezielle Relativitätstheorie für die klassische Physik ist: Das ist der Höhepunkt, der Abschluss, nach dieser allumspannenden Sache und der Frage nach Menschlichkeit, Mitgefühl, Endlichkeit und der Überwindung derselben aus ewigem Tode zu ewigem Leben, muss etwas ganz anderes kommen. Und so kam es dann ja (in Physik und Musik) auch.
Im Ballett ist es übrigens, wenn es als ein Werk zählt, der Siegal-Portraitabend. So viel Energie und gleichzeitig so viel Eleganz.

Lieblingsplatz?
Unabhängig vom Preis Balkon erste Reihe Mitte. Aber mit der Zeit habe ich mich auch in „meine“ Galerie Erste Reihe Seite-Plätze verliebt. Schon allein aufgrund der vielen tollen Aufführungen, die ich von diesen Plätzen erlebt habe.