Unsere Mitglieder

In dieser Serie wollen wir nach und nach einige unserer Mitglieder vorstellen und zeigen, warum sie den Jungen Opernfreunden beigetreten sind.

 

Axel Hinrichsen (November 2017)

IMG_0484

Seit Wann bist Du JOM-Mitglied? 
Seit August 2017.
Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Über die jungen Freunde von Bayreuth e.V. und die Apollos der Staatsoper Berlin habe ich vom internationalen Opernwochende 2016 der jungen Opernfreunde München erfahren und daran teilgenommen.
Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Weil ich alle Menschen, die ich beim internationalen Opernwochenende 2016 kennen gelernt habe, sehr nett finde und die Bayerische Staatsoper liebe.
Lieblingsoper?
Meine Lieblingsoper ist Tristan und Isolde. Mehr Romantik und musikalischen Fluss geht nicht und gibt es nicht. Außerdem hat die Oper mit dem Tristanakkord die Musikgeschichte maßgeblich beeinflusst und verändert.
Beim Liebesduett „O sink hernieder Nacht der Liebe“ bekomme ich immer eine Gänsehaut.
Was ich noch sagen wollte:
Ich finde es toll, dass man durch die JOM neue nette Leute kennen lernen kann, die die Oper genauso spannend finden und lieben wie ich.

Lena Lopitsch (April 2017)

lena

Seit Wann bist Du JOM-Mitglied? 
Ich bin seit 2015 JOM-Mitglied.
Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Ich bin durch einen Freund, der schon viele Jahre aktiv im Verein ist, auf die JOM aufmerksam geworden. Nachdem ich ein paar Male als „Gast “ mit durfte, war ich so begeistert, dass ich mich gleich selbst als Mitglied angemeldet habe.
Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Ich bin Mitglied bei den JOM, da mir dies eine wunderbare Möglichkeit bietet, aus meinem gewohnten Umfeld und Aktivitäten auszubrechen. Noch vor drei Jahren hätte ich niemals gedacht, dass mir die klassische Musik so viel Freude bereitet und ich mich auf jeden meiner Opern- oder Konzertbesuche so freue. Es ist einfach schön, Abende in so einer anderen und netten Atmosphäre zu verbringen. Der Verein bietet außerdem die Möglichkeit, sich auch für viele Veranstatungen außerhalb Münchens anzumelden. So kann man andere Städte, Opernhäuser und natürlich viele internationale Opernfreunde kennen lernen. So habe ich während der letzten Jahre viele neue Bekannte und vor allem auch Freunde gewonnen, welche ich sonst vermutlich nie kennen gelernt hätte.
Highlights wahrend Deiner Mitgliedschaft?
Während meiner Mitgliedschaft gab es viele wunderbare Momente. Meine zwei Highlights waren jedoch zum einen das große Jubiläumsfest der JOM  im April 2016 und zum anderen die Fahrt nach Mailand im Dezember 2016. Zum Jubiläumsfest nach München sind Mitglieder von Vereinen aus ganz Europa gekommen. Es wurde ein super Programm zusammen gestellt und das gemeinsame Feiern kam dabei auch nicht zu kurz. Die Fahrt nach Mailand war vor allem wegen den Besuchen der Veranstaltungen in der Scala ganz besonders. Eine Oper im großen Mailänder Opernhaus mit zu erleben hat meine Erwartungen wirklich übertroffen und das war ein ganz besonderes Erlebnis. An diesem Wochenende habe ich auch viele bekannte Gesichter von anderen Ausflügen wieder gesehen. 

Elena Berger (April 2017)

oper

Seit Wann bist Du JOM-Mitglied? 
Schon zwei Stunden nachdem ich auf JOM gestoßen bin hab ich auch schon einen Mitgliedsantrag gestellt. September 2014 war ich frisch zur neuen Spielzeit dabei!
Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Eine entfernte Bekannte ist jedes Jahr zu den Generalproben der Wagner Festspiele in Bayreuth gefahren. Da bin ich neidisch und misstrauisch geworden. Und siehe da: sie war bei den JOM und hat jedes Jahr eine Karte für die Generalprobe bekommen!
Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Sehr junge Menschen mit einer ehrlichen und leidenschaftlichen Begeisterung für die Oper sind auf der Straße fast nicht zu finden. Aber ein richtig genussvoller Opernabend entsteht erst mit der Gesellschaft von wahrhaftigen Freunden der Oper. Ich habe mich immer danach gesehnt, nicht nur mit älteren Sitznachbarn über die Oper zu plaudern, die seit 30 Jahren ein Abonnement haben. Sondern mit jungen spritzigen Menschen, die mit Lust und Fröhlichkeit einen Oper besuchen. Genau das finde ich heute bei den JOM.
Highlights wahrend Deiner Mitgliedschaft?
Fünf Besuche der Götterdämmerung. Jedes Mal hoffe ich so sehr, dass Siegfreid überlebt, dass er nicht nach den Raben blickt auf die Hagen zeigt… und jedes Mal bin ich erschüttert, dass er es doch macht, dass er sterben muss. Ich weine den ganzen Trauermarsch lang.
Das wird viel interessanter mit Opernfreunden, die sich auch emotional treiben lassen und in sechs Stunden Oper eintauchen können, weil sie Libretto, Musik und Gesang auswendig kennen. Nichts tut so gut, wie mit guten Opernfreunden immer wieder in eine Götterdämmerung einzutauchen – und keinem wird langweilig! 
Lieblingsoper?
Manon Lescaut von Puccini – keine Liebesgeschichte ist so schön, so schrecklich, so trostlos, so leidenschaftlich, so voller Liebe.
Lieblingsplatz?
Galerie erste Reihe Mitte – überwältigende Lautstärke, intensiver Klang, interessanter Blickwinkel.

Silvia Lorff (April 2017)2016-04-22-21-51-18-2

Seit Wann bist Du JOM-Mitglied? 
Ich bin seit 2011 Mitglied. 
Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Ein guter Freund, der selber Mitglied war, hat mir die Mitgliedschaft zu Geburtstag geschenkt.
Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Für mich spielt klassische Musik eine sehr wichtige Rolle. Mit vier Jahren habe ich angefangen, Ballett zu tanzen. Ab diesem Zeitpunkt habe ich die Leidenschaft für die klassische Musik entwickelt. Meine Eltern haben mit uns Kindern gemeinsam oft die Staatsoper, das Staatsballett sowie diverse andere klassische Events besucht. Deshalb war es unumgänglich, Mitglied von den Jungen Opernfreunden zu werden und ich werde es noch bis zu dem bitteren Ende (30 Jahre) bleiben. 😉
Highlights wahrend Deiner Mitgliedschaft?
Ein absolutes Highlight war das Münchner Opernwochenende anlässlich des Geburtstages des Vereins der Jungen Opernfreunde. Wir waren eine wunderbare internationale Gruppe, haben drei verschieden Opern gesehen, haben eine Stadtführung bekommen, waren bei Käfer vorzüglich essen und haben sehr viel gemeinsam gelacht. Unvergesslich!
Wunderschön war auch das Wochenende auf den Bregenzer Festspielen.
Wie hat sich der Verein in den vergangenen Jahren geändert und was schätzt Du besonders?
Durch die Vereinsvorstände Michi, Florian und Philomena wurde der Verein sehr lebendig. Die Gruppengemeinschaft wurde durch die drei sehr gestärkt. Es wurden internationale Verbindungen mit verschiedensten Opernhäusern hergestellt, sodass es den Jom-Mitglieder möglich ist, Oper in verschiedensten Städten und Ländern zu genießen. Danke dafür!!!!
Lieblingsoper?
Puccinis „La Boheme“. Zuuuu romantisch – das Bühnenbild ist traumhaft!
Noch eine Anmerkung?
Jedes Mal, wenn ich das Nationaltheater betrete, fühlt es sich ein kleines Stück an wie ein zweites zu Hause! Ich hoffe, es werden noch tolle Events folgen! Danke für alles!

Richard Rill (Mai 2017)

2016-04-24 17.57.56

Seit Wann bist Du JOM-Mitglied?
2014
Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Durch Neugier.
Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Um mit Gleichgesinnten eine der aufregendsten und faszinierendsten Kunstformen überhaupt zu erleben. Und weil ich sonst vermutlich niemals jemanden getroffen hätte, der den Castorf-Ring verteidigt.
Highlights wahrend Deiner Mitgliedschaft?
Die Bayreuthfahrten.
Reisen mit JOM?
Bregenz 2015
Lieblingsoper?
Es kann nicht nur eine Lieblingsoper geben, dazu ist die Kunstform Oper viel zu vielseitig und komplex. Daher bieten sich zwei Kniffe an:
1. Der Ring-Trick: Der Ring.
2. Die narzisstische Variante: Alle Opern von Komponisten, deren Vorname ich teile.
Eigentlich ergibt das aber immer noch eine höchst unbefriedigend unvollständige Antwort.
Langweiligste Oper?
Kann Oper überhaupt LANGWEILIG sein? Anstrengend, hässlich, schockierend, ermüdend, womöglich sogar abstoßend und scheußlich vielleicht, aber langweilig…?
Beste Inszenierung mit JOM erlebt?
Elektra an der Bayerischen Staatsoper.
Lieblingsplatz?
Balkon, eher vorne, eher in der Mitte; alternativ: Parkett, Reihe 1, Mitte schräg hinter dem Dirigenten so dass man mitlesen kann und jede noch so kleine Regung in den Gesichtern der Sänger erkennt.
Das Beste an JOM?
Der Verein hilft junge Menschen für die Oper zu begeistern! Man hat ja bisweilen sonst die Befürchtung, dass in 40 Jahren vor leerem Haus gespielt werden wird.

Toni Scharle (Mai 2017)

DSC01818

 Seit Wann bist Du JOM-Mitglied? 
Seit ich nach München gezogen bin, also Ende 2012.

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?/Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Es war die Website. Ich war davor häufig gesehener Gast in den Berliner Opernhäusern, da hat man viele nette Leute schlichtweg dadurch getroffen, dass man gemeinsam stundenlang an der Abendkasse stand und allein aufgrund des Ortes und des Anlasses des Anstehens Gesprächsthemen auf der Hand liegen. In München war ich anfangs doch recht häufig allein in der Oper. Nachdem ich mitbekommen habe, dass in Bayern (Achtung, Klischee!) alles über Vereine läuft, habe ich dann den Mitgliedsantrag ausgefüllt und es nie bereut. 

Highlights wahrend Deiner Mitgliedschaft?
„Mein erstes Mal“ in Bayreuth. Generalprobe Siegfried. Was für eine Atmosphäre, was für eine Inszenierung. Das Opernwochenende in Genua und natürlich unser Opernwochenende in München mit den Juvenilia-Leuten.


Wie hat sich der Verein in den vergangenen Jahren verändert und was schätzt daran?
Es ist „sozialer“ geworden. Zu meiner Anfangszeit wirkte der Verein eher auf die Möglichkeit, an günstige Karten zu kommen, reduziert. Im Laufe der Jahre war es dann doch häufiger, dass man mal andere Sachen zusammen gemacht hat und die Runden in der Weinstube wurden größer. Eine tolle Entwicklung.

Lieblingswerke?
Der Ring, wenn er als eine Einheit gezählt wird. Ansonsten Die Frau ohne Schatten. Das ist für mich so ein bisschen für die Romantische Oper das, was die Spezielle Relativitätstheorie für die klassische Physik ist: Das ist der Höhepunkt, der Abschluss, nach dieser allumspannenden Sache und der Frage nach Menschlichkeit, Mitgefühl, Endlichkeit und der Überwindung derselben aus ewigem Tode zu ewigem Leben, muss etwas ganz anderes kommen. Und so kam es dann ja (in Physik und Musik) auch.
Im Ballett ist es übrigens, wenn es als ein Werk zählt, der Siegal-Portraitabend. So viel Energie und gleichzeitig so viel Eleganz.

Lieblingsplatz?
Unabhängig vom Preis Balkon erste Reihe Mitte. Aber mit der Zeit habe ich mich auch in „meine“ Galerie Erste Reihe Seite-Plätze verliebt. Schon allein aufgrund der vielen tollen Aufführungen, die ich von diesen Plätzen erlebt habe.