Vorstand

Vorstand: Florian Amort, Josefine Atzendorf, Elena Fajardo-Ruiz

Frau Dr. Claudia Küster (Bayerische Staatsoper) und Georg Krautbauer (Freunde des Nationaltheaters e.V.) vertreten die Interessen unserer beiden Gründungs-Partner.

Florian Amort (Januar 2018)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
Seit Herbst 2014.

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Über die Jungen Freunde der Salzburger Festspiele und den diversen Treffen von Juvenilia, dem European Network of Young Opera Friends.

Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Das Diskutieren von Operninszenierungen und musikalischen Umsetzungen ist ein fester Bestandteil meiner Freizeit. Für das Studium zog ich nach München, suchte nach Gleichgesinnten und fand sie in den Jungen Opernfreunden. Dabei haben sich herzliche Freundschaften mit Vereinsmitgliedern ergeben.

Was waren die Highlights während Deiner bisherigen Mitgliedschaft?
Das Jubiläums-Opernwochenende 2016. 50 junge Opernfreunde aus aller Welt feierten das 15-jährige Bestehen unseres Vereins mit drei Vorstellungsbesuchen, einer großen Jubiläumsparty, gemeinsamen Abendessen und einer Stadtführung. An dieser Stelle möchte ich auch nochmals allen Förderern danken, die mit ihrer Unterstützung zum guten Gelingen des Jubiläums beigetragen haben.

Seit drei Jahren bist Du nun im Vorstand. Was hat Dich zu diesem Engagement bewogen?
Das hat sicherlich mit einem in mir wohnenden Idealismus zu tun. Vereine sind meiner Ansicht nach eine tragende Säule des Gemeinwesens. Sie sind nicht nur Orte der geselligen Freizeitgestaltung sondern sie schaffen durch ihr jeweils spezifisches Angebot auch Zugänge zu gesellschaftspolitischer Beteiligung. Die Jungen Opernfreunde München haben sich beispielsweise die „Bildung aller jungen Menschen im Bereich des Theaters, vor allem an der Bayerischen Staatsoper“ in die Satzung geschrieben. Doch Vereine können nur dann ihre Funktion wahrnehmen, wenn sie kompetent geführt werden. Eine Institution für operninteressierte junge Erwachsene, die nur zur Kartenvergabe zusammenkommen, war mir zu wenig. Als sich 2014 ein kompletter Wechsel in der Vorstandschaft abzeichnete, entschloss ich mich, zu kandidieren – und wurde gewählt. Es ist mir ein Anliegen, dass junge Menschen einen Opernabend nicht nur einfach konsumieren, sondern nachhaltiger und auf allen Ebenen aufmerksamer und aufgeschlossener wahrnehmen. Dies kann durch Seminare oder aber einfach durch das gemütliche Zusammensitzen nach einer Vorstellung gelingen. Besonders freue ich mich, dass die Reisen, unter anderem nach Bayreuth, Berlin, Bregenz und Mailand, besondere Zustimmung bei den Mitgliedern finden.

Lieblingsoper?
Eine sehr schwierige Angelegenheit. Ich beschränke mich auf zehn Titel: L’incoronazione di Poppea, Le nozze di Figaro, L’italiana in Algeri, Macbeth, Tristan und Isolde, Les Contes d’Hoffmann, La bohème, Sly, Frau ohne Schatten, Die Soldaten

 

Josefine Atzendorf (Januar 2018)

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Seit wann bist Du JOM-Mitglied?
Ich bin seit 2015 Mitglied bei den Jungen Opernfreunden München.

Wie bist Du auf JOM aufmerksam geworden?
Zuvor war ich während meines Studiums in Dresden Mitglied im „Semperoper Jugendclub“ und bei den „Jungen Freunden des Staatsschauspiels Dresden“. Als ich nach München gezogen bin, habe ich ganz klassisch gegoogelt und gehofft, dass ich hier ähnliche Vereine wie in Dresden finde und bin so zu den JOM gekommen.

Warum bist Du Mitglied bei JOM?
Ich finde es toll wenn man zusammen mit anderen Leuten ein Hobby oder eine Leidenschaft teilt. Gerade in der jüngeren Generation ist es sonst eher nicht so üblich, dass man sich für Oper, klassische Musik oder Ballett begeistert. Bei JOM finde ich es schön, dass man so recht einfach neue Leute im etwa selben Alter kennenlernen kann, die Oper & Co nicht als Folter empfinden. 

Was waren die Highlights während Deiner bisherigen Mitgliedschaft?
Meine Highlights waren ganz klar die Reisen nach Paris im Rahmen von Juvenilia. Die Eröffnungsgala des Pariser Ballettensemble 2016 miterleben zu dürfen war ein wirklich großartiges Erlebnis! Aber auch der Ausflug nach Bayreuth zu den Wagnerfestspielen im letzten Jahr war wirklich toll! 

Was ist Deine Vision von JOM?
Ich wünsche mir, dass wir uns zukünftig auch mehr wie ein Verein fühlen und nach der Vorstellung öfter den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Im Semperoper Jugendclub hatten wir außerdem mehr Gelegenheiten Dirigenten, Sänger, Choreographen u.a. kennenzulernen und konnten dadurch einmal u.a. Omer Meir Wellber persönlich treffen. Das war eine wirklich eindrückliche Begegnung und ich hoffe, dass wir in Zukunft vielleicht so etwas auch für die JOM realisieren können.

Lieblingsoper?
Ich habe mehrere Lieblingsopern, aber besonders gern erinnere ich mich an „Der feurige Engel“ in der Inszenierung von Barrie Kosky. Das ist wahrscheinlich eine Oper, die in München stark polarisiert hat, aber ich fand die Musik berauschend und die Inszenierung großartig, weil sie so gnadenlos mit Tabus gespielt hat. Neben düsteren Opern mag ich aber auch ab und an gern Opern, die ins Herz gehen, wie z.B. Carmen, Cosi fan tute, La Cenerentola,… .